Museum der Bildenden Künsten

Leipzig . Fotografie seit 1839

27 Feb - 15 May 2011

© Edgar Leciejewski
Schwarzenberg #19, 24.01.2008, 2008
Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
LEIPZIG. FOTOGRAFIE SEIT 1839
Eine Ausstellung | Drei Museen
27 Februar - 15 Mai, 2011

Die Ausstellung ist das erste Gemeinschaftsprojekt der drei städtischen Museen GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig und Museum der bildenden Künste Leipzig seit 1946. An drei Orten wird eine Überblicksdarstellung der Entwicklungsphasen und Spezifika der Fotografie in Leipzig in einmaliger Vielfalt geboten.

Der Ausstellungsteil im Museum der bildenden Künste widmet sich der Zeitspanne zwischen dem Mauerbau und dem Heute, umfasst drei Jahrzehnte DDR-Entwicklung sowie zwanzig Jahre unter bundesdeutschen Verhältnissen. Sozialistische Aufbauleistungen kommen ins Bild, doch ebenso Stagnation und allgemeines Unbehagen. Dass es in der DDR-Fotografie zu einer selbstbewussten Entwicklung im Fotografischen kommen konnte, ist nicht zuletzt dem stillen und zugleich Augen öffnenden Wirken von Lehrern wie Arno Fischer und Evelyn Richter zu verdanken. Die Veränderungen seit Anfang der 1990er Jahre, das Engagement von Fotografie-Professoren der HGB wie Tina Bara, Joachim Brohm, Jochen Gerz, Astrid Klein, Christopher Muller, Peter Piller, Timm Rautert, Heidi Specker und Helfried Strauß haben Leipzig als ein Zentrum der international vernetzten Kunst- und Fotografieszenen auf der Weltkarte der Kunst positioniert.
 

Tags: Joachim Brohm, Arno Fischer, Jochen Gerz, Astrid Klein, Christopher Muller, Peter Piller, Timm Rautert, Evelyn Richter, Heidi Specker